6 Fehler beim Immobilienkauf

Artikelbild6 Fehler beim Immobilienkauf

Es gibt einige Fehler, die machen Immobi­li­en­käufer immer wieder. Sie sind leicht zu vermeiden, kosten aber viel Geld:

  1. Kaufen ohne Besichtigung

    Dieser Fehler ist besonders unter Kapital­an­legern verbreitet. Sie kaufen gerne in anderen Städten oder sogar Ländern und verlassen sich dabei auf die Unter­lagen und das Exposé. Aber nichts ersetzt einen persön­lichen Blick in die Immobilie, denn selbst mit Verkehrs­wert­gut­achten kann geschummelt werden.

  2. Besich­tigung ohne fachkundige Person

    Wenn Sie sich nicht wirklich gut auskennen, werden Sie bei Altbauten die Bausub­stanz kaum korrekt einschätzen können. Dabei lauern hier hohe Kosten. Kaufen Sie deshalb nie ohne Begehung mit dem Gutachter – es sei denn, Sie sind selbst vom Fach.

  3. Unter­lagen nicht gründlich geprüft

    Viele Probleme können Sie bereits erkennen, wenn sie die Objekt­un­ter­lagen gründlich prüfen – und die brauchen Sie ohnehin später für die Bank. Besonders wichtig sind beispiels­weise das Grundbuch, die Proto­kolle der Eigen­tü­mer­ver­sammlung, Nachweise zu Instand­hal­tungs- und Sonder­um­lagen usw.

  4. Zu wenig Wert auf den Standort legen

    Selbst wenn Ihnen die Alleinlage ohne öffent­liche Erschließung und Anbindung gefällt, sollte sich diese zumindest im Preis nieder­schlagen. Sonst erleben Sie beim Wieder­verkauf eine böse Überraschung.

  5. Immobilie zu groß oder zu klein

    Auch, wenn die Immobilie zu Ihnen passt – ein zu kleines Haus lässt sich später schlecht wieder verkaufen. Eine zu kleine oder zu große Wohnung mit zu vielen Zimmern kann ebenso schwierig werden.

  6. Finan­zierung mit zu niedriger Tilgung

    Darlehen mit geringer Tilgung verur­sachen niedrige laufende Kosten und wirken dadurch verlo­ckend. Die Raten müssen aber auch noch zahlbar sein, wenn die Zinsen steigen.

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