Essen-Altendorf

Altendorf liegt im Nordwesten von Essen. Hier leben circa 20.500 Einwohner. Damit gehört dieser Essener Stadtteil zu den größten und dicht besie­delten Stadt­teilen von Essen.

Stadtteil im Wandel

Altendorf ist durch bürger­liche Familien geprägt und verfügt über dementspre­chende Struk­turen. Er ist vor allem ein Stadtteil, der sich im Wandel befindet und Erneue­rungs­bedarf hat. Daher wurde er 1998 in das Landes­pro­gramm „Stadt­teile mit beson­derem Erneue­rungs­bedarf“ aufge­nommen. Städte­bau­liche Maßnahmen wurden in 15 Jahren Projekt­laufzeit umgesetzt. Auch die Einwohner Alten­dorfs haben in kultu­rellen und sozialen Projekten mitge­wirkt. Im Jahr 2005 entstand das Einkaufs­zentrum City-Center Altendorf. Am 30. November 2012 wurde der neuge­staltete Ehren­zeller Platz nach einjäh­riger Bauzeit wieder­eröffnet. Hier ist nun ein kleines Café anzutreffen und es findet regel­mäßig der Alten­dorfer Wochen­markt statt.
Im August 2014 wurde der Bau des etwa 1,8 Hektar großen Nieder­feldsees an der Rüsel­straße abgeschlossen. Zur gleichen Zeit wurde das umlie­gende Wohnquartier saniert, indem 180 alte Wohnungen durch 61 moderne Wohnungen in sieben Häusern umgesetzt wurden. Schließlich wurde noch am 20. September 2013 die 46 Meter lange Fuß- und Radweg­brücke über den Nieder­feldsee eröffnet.

Wohnen und Bebauung in Altendorf

Im südlichen Teil Alten­dorfs liegt die Hirtsiefer-Wohnsiedlung, welche unter Denkmal­schutz steht. Der nördliche Bereich des Stadt­teils ist durch Arbei­ter­sied­lungen und Schre­ber­gar­ten­ko­lonien geprägt. Größere Mehrpar­tei­en­häuser aus der Nachkriegszeit und Arbei­ter­woh­nungen bestimmen das Bild der Bebauung in Altendorf. Da die Fassaden der Arbei­ter­woh­nungen eher düster wirkten, wurde 2003 mit dem Projekt „Fassa­den­ge­staltung und Innen­hof­be­grünung“ begonnen. Beson­derer Schwer­punkt wurde dabei auf die Häuser an der Alten­dorfer Straße gelegt. Für diese wurde ein künst­le­ri­sches Farbkonzept entworfen. Des Weiteren wurden die Innenhöfe begrünt, um den Einwohnern Erholung und Entspannung zu ermög­lichen.

Bildungs­mög­lich­keiten in Altendorf

Altendorf verfügt über drei staat­liche Grund­schulen und die katho­lische Markscheide-Schule. Auch weiter­füh­rende Schulen sind in Altendorf zu finden: Die 1972 öffnete die Gesamt­schule Bockmühle und eine kaufmän­nische Berufs­schule, das Erich-Brost-Kolleg. Auch mehrere Kinder­gärten sind in Altendorf angesiedelt.

Gute Infra­struktur in Essen-Altendorf

Die Alten­dorfer Straße durch­quert als Teil der Bundes­straße 231 den Stadtteil in Ost-West-Richtung. Diese Straße ist eine bedeu­tende Verkehrsader zwischen der Essener Innen­stadt, dem Stadt­bezirk Borbeck und der westlichen Nachbar­stadt Oberhausen.
Der Straßenzug Helenenstraße/Oberdorfstraße verläuft in Nord-Süd-Richtung in der östlichen Hälfte des Stadt­teils. Er ist die Verbindung zwischen Bochold, Holster­hausen und Frohn­hausen. Die Kreuzung der Straßen wird im Straßen­bahnnetz Kreuzung Helenen­straße genannt. Auch die Verbindung zum ÖPNV ist in Altendorf sehr gut. Vier Straßen­bahnen fahren Altendorf an. Drei Buslinien fahren tagsüber und nachts durch diesen Essener Stadtteil. Alle Straßen­bahnen und Buslinien fahren die Kreuzung Helenen­straße an.